Aktualisiert: 10. März 2026

Intensivpflegerin Lebenslauf: 3 starke Muster für Österreich (2026)

3 copy‑paste Lebenslauf Muster für Intensivpflegerin in Österreich: Summary, Erfahrung, Skills + Good-vs-Bad Beispiele für ATS und Klinik-Recruiting.

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Du hast gerade „Lebenslauf Intensivpflege“ gesucht – das heißt: Du willst nicht philosophieren, du willst abschicken. Gut so. Unten bekommst du 3 komplette, realistische Lebenslauf-Muster für die Intensivpflegerin in Österreich (2026), so geschrieben, dass du Bullet Points kopieren und in 10 Minuten auf deine Station anpassen kannst.

Und ja: In der Intensivpflege entscheidet oft nicht „schön formuliert“, sondern ob du Beatmung, Katecholamine, Monitoring, Hygiene-Standards und Notfallroutinen sauber im CV sichtbar machst. Recruiter scannen nach genau diesen Signalen – und nach Zahlen.

Lebenslauf Muster #1 (Hero) – Intensivpflegerin (Mid-Level, Akut-ICU)

Lebenslauf-Beispiel

Katharina Leitner

Intensivpflegerin (DGKP Intensivstation)

Wien, Österreich · katharina.leitner@email.at · +43 660 123 45 67

Profil

Intensivpflegerin mit 6 Jahren Erfahrung auf interdisziplinärer ICU (8–12 Betten), Schwerpunkt Beatmung, hämodynamisches Monitoring und Sepsis-Management. Habe die Umsetzung eines Sedierungs-/Delir-Protokolls mit RASS/CAM-ICU mittrainiert und damit die dokumentierte Delir-Erkennungsrate im Team innerhalb von 3 Monaten von 55% auf 85% erhöht. Suche eine Position als DGKP Intensivstation mit Fokus auf Qualität, Einarbeitung und komplexe Akutpatient:innen.

Berufserfahrung

Intensivpflegerin (DGKP) — St. Marien Klinikum Wien, Wien

03/2021 – 02/2026

  • Überwachte invasives Monitoring (A-Linie, ZVK, MAP-Zielwerte) und titrierte Katecholamine nach SOP; reduzierte Hypotonie-Episoden >10 Min. pro Schicht im eigenen Patient:innen-Set um 25% durch engmaschige Trendanalyse.
  • Führte Beatmungs- und Weaning-Checks (SpO₂/EtCO₂, RSBI, Sekretmanagement) durch und koordinierte Extubationen mit Ärzt:innenteam; erreichte bei 18 dokumentierten Weaning-Fällen in 6 Monaten eine Reintubationsrate von 0%.
  • Implementierte strukturierte Schmerz-/Sedierungsdokumentation (NRS, RASS, CAM-ICU) in der elektronischen Pflegedoku; steigerte Vollständigkeit der Assessments von 70% auf 95% in 8 Wochen.

DGKP (IMC/ICU Rotation) — Donaupark Spitalverbund, Wien

07/2019 – 02/2021

  • Versorgte postoperativ instabile Patient:innen (Thorax/Abdomen) inkl. Drainagen, Bilanzierung und Transfusionsmonitoring; senkte Dokumentationsfehler bei Ein-/Ausfuhr durch Checklistenroutine um 30%.
  • Koordinierte Notfallaufnahmen (Schockraum-Übergaben, SBAR) und bereitete Perfusoren/Infusomaten vor; verkürzte „ready-to-treat“-Zeit bei 12 Notfallaufnahmen im Schnitt um 8 Minuten.

Ausbildung

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) — FH Campus Wien, Wien, 2016–2019

Kenntnisse

Invasives Monitoring (A-Linie, ZVK), Beatmung/Weaning, Perfusoren/Infusomaten, Katecholamin-Titration, Sepsis-Bundles, Delir-Assessment (CAM-ICU), Sedierung (RASS), Schmerzassessment (NRS), ABG/BGA-Interpretation, Tracheostoma-Pflege, CRRT-Grundlagen, Hygienestandards (MRSA/ESBL), SBAR-Übergaben, Reanimation (ALS), elektronische Pflegedokumentation (KIS), Angehörigenkommunikation

Breakdown: Warum dieses Muster in Österreich funktioniert

Du siehst hier drei Dinge, die in ICU-Recruiting sofort Vertrauen auslösen: Stationstyp + Komplexität, konkrete Tools/Standards und messbare Wirkung. Genau so liest ein:e Pflegedienstleitung oder HR: „Die Person kann ICU – und sie dokumentiert sauber.“

Profil (Professional Summary) – was es signalisiert

Das Profil ist kurz, aber „dicht“: Jahre, Setting (interdisziplinär, Bettenzahl), Schwerpunkte (Beatmung, Hämodynamik, Sepsis) und ein messbarer Beitrag (Delir-Protokoll). Damit hebst du dich von 80% der Bewerbungen ab, die nur „belastbar, teamfähig“ sagen.

Weak version:

Ich bin eine motivierte Pflegekraft und suche eine neue Herausforderung auf der Intensivstation. Ich arbeite gerne im Team und bin belastbar.

Strong version:

Intensivpflegerin mit 6 Jahren Erfahrung auf interdisziplinärer ICU (8–12 Betten), Schwerpunkt Beatmung, hämodynamisches Monitoring und Sepsis-Management. Habe die Umsetzung eines Sedierungs-/Delir-Protokolls mit RASS/CAM-ICU mittrainiert und damit die dokumentierte Delir-Erkennungsrate im Team innerhalb von 3 Monaten von 55% auf 85% erhöht. Suche eine Position als DGKP Intensivstation mit Fokus auf Qualität, Einarbeitung und komplexe Akutpatient:innen.

Der Unterschied ist brutal simpel: Die starke Version nennt dein ICU-Handwerk (Tools/Standards) und zeigt Outcome. Die schwache Version klingt wie jede zweite Bewerbung – und wird auch so behandelt.

Berufserfahrung – warum die Bullet Points tragen

In der Intensivpflege sind Aufgaben selten „nice to have“. Entscheidend ist: Was hast du gesteuert, überwacht, verhindert, beschleunigt? Deshalb beginnen die Bullets mit Verben (überwachte, führte, implementierte), nennen den Kontext (A-Linie/ZVK, RASS/CAM-ICU, Weaning) und enden mit einem Ergebnis.

Wichtig: Zahlen müssen nicht immer „Umsatz“ sein. In ICU sind Zahlen oft Raten, Zeiten, Vollständigkeit, Episoden, Protokoll-Compliance.

Weak version:

Betreuung von Intensivpatient:innen und Durchführung von Pflegemaßnahmen.

Strong version:

Überwachte invasives Monitoring (A-Linie, ZVK, MAP-Zielwerte) und titrierte Katecholamine nach SOP; reduzierte Hypotonie-Episoden >10 Min. pro Schicht im eigenen Patient:innen-Set um 25% durch engmaschige Trendanalyse.

Was sich geändert hat: Statt „Betreuung“ (nicht prüfbar) steht da was genau du gemacht hast, womit (Monitoring/Katecholamine/SOP) und welcher Effekt sichtbar wurde.

Kenntnisse (Skills) – ATS-Relevanz in AT

Österreichische Kliniken und Personaldienstleister filtern oft nach klaren ICU-Keywords: Beatmung, invasives Monitoring, Perfusoren, Sepsis, Delir, Hygiene, KIS. Diese Begriffe sind nicht Deko – sie matchen Stellenanzeigen und zeigen sofort, dass du nicht „irgendeine DGKP“ bist, sondern DGKP Intensivstation.

Wenn du eine Spezialisierung hast: Nenn sie. Beispiel: Neonatologie Pflegeperson (als Schwerpunkt) gehört in Skills/Profil – aber nur, wenn du wirklich in dem Setting gearbeitet hast.

Lebenslauf Muster #2 – Berufseinsteigerin / Junior (Einarbeitung ICU/IMC)

Lebenslauf-Beispiel

Sarah Gruber

Diplomierte Pflegeperson Intensivpflege (Junior)

Graz, Österreich · sarah.gruber@email.at · +43 664 222 11 09

Profil

DGKP mit 1,5 Jahren Erfahrung auf IMC mit regelmäßigen ICU-Übernahmen, Schwerpunkt Monitoring, postoperative Stabilisierung und strukturierte Übergaben (SBAR). Habe im Rahmen der Einarbeitung die BGA-Standarddokumentation mit aufgebaut und die Quote vollständig dokumentierter BGA-Werte im Team von 60% auf 90% in 6 Wochen erhöht. Suche eine Einstiegsposition als Intensivpflegerin mit klarer Einarbeitungsstruktur und Entwicklung Richtung Beatmung/Weaning.

Berufserfahrung

DGKP IMC (Rotation ICU) — Murtal Kliniken GmbH, Graz

09/2024 – 02/2026

  • Übernahm IMC-Patient:innen mit NIV/High-Flow und engmaschigem Monitoring (SpO₂, RR, Diurese) nach Standard; reduzierte ungeplante Arztalarme durch frühzeitige Eskalation (NEWS2) um 15% in 3 Monaten.
  • Dokumentierte BGA/ABG-Trends und leitete Abweichungen nach SBAR an Ärzt:innen weiter; verkürzte die Zeit bis zur Therapieanpassung bei 20 Fällen im Schnitt um 12 Minuten.
  • Trainierte Angehörigengespräche nach Stationsleitfaden (Aufklärung, Besuchsregeln, Hygiene) und senkte Rückfragen zu Standardthemen laut Team-Log um 30%.

Pflegeassistenz (Nebenjob während Ausbildung) — Pflegezentrum Rosenhain, Graz

10/2022 – 08/2024

  • Unterstützte bei Mobilisation, Lagerung und Prophylaxen nach Standard; reduzierte dokumentierte Lagerungsversäumnisse in der eigenen Schichtgruppe um 20% durch feste Zeitanker.
  • Führte Vitalzeichenkontrollen und Blutzuckermessungen durch und meldete Abweichungen strukturiert; verhinderte 6 Eskalationen durch frühe Erkennung von Hypoglykämien (Team-Doku).

Ausbildung

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) — FH Joanneum, Graz, 2021–2024

Kenntnisse

IMC/ICU-Übernahmen, NIV/High-Flow, NEWS2, SBAR, BGA/ABG-Dokumentation, postoperative Überwachung, Bilanzierung, Perfusoren/Infusomaten (Basis), Hygienestandards, Wund-/Drainagenmanagement, Schmerzassessment (NRS), Delir-Screening (Basis), KIS/Pflegedoku, Angehörigenkommunikation, Teamarbeit im Akutsetting

Kurzer Fokus: Was hier anders ist als Muster #1

Als Junior musst du nicht so tun, als würdest du schon alles „führen“. Du gewinnst über saubere Basics + Lernkurve + sichere Kommunikation. Darum stehen hier NIV/High-Flow, NEWS2 und SBAR im Vordergrund – das sind typische Einstiegs-„Hebel“, die Stationsleitungen wirklich sehen wollen.

Und ja: Auch als Einsteigerin kannst du Zahlen liefern. Nicht „Umsatz“, sondern Zeit bis Therapieanpassung, Dokumentationsquote, Alarmreduktion.

In der Intensivpflege zählt nicht „schön formuliert“, sondern ob Setting, Standards und messbare Wirkung in 20 Sekunden sichtbar sind.

ATS heißt in der Praxis: Dein CV wird nach Begriffen abgesucht, die in der Anzeige stehen. In Österreich sind das bei Intensivpflege oft Beatmung, Monitoring, Perfusoren, Sepsis, Delir, Hygiene, KIS plus Zertifikate/Standards.

Lebenslauf Muster #3 – Senior / Teamleitung (ICU, Qualität & Einarbeitung)

Lebenslauf-Beispiel

Martina Hofer

Intensivpflegerin / Intensivpflegespezialist (Stv. Teamleitung)

Linz, Österreich · martina.hofer@email.at · +43 650 987 65 43

Profil

Intensivpflegerin mit 12 Jahren Erfahrung auf chirurgischer und interdisziplinärer ICU, Schwerpunkt Beatmung, CRRT-Grundlagen und Qualitätsarbeit (Hygiene, Dokumentation, Übergaben). Habe ein Einarbeitungskonzept inkl. Skills-Checklisten eingeführt und die Einarbeitungszeit bis zur eigenständigen 2-Betten-Betreuung von 16 auf 12 Wochen reduziert. Suche eine Senior-Rolle als Fachkrankenpfleger Intensiv bzw. DGKP Intensivstation mit Verantwortung für Standards, Coaching und Patient:innensicherheit.

Berufserfahrung

Stv. Teamleitung ICU / DGKP — DonauMed Kliniken Linz, Linz

01/2020 – 02/2026

  • Standardisierte Übergaben mit SBAR + Checkliste (Beatmung, Zugänge, Bilanz, Medikation) und senkte Rückfragen/Fehlkommunikation laut CIRS-naher Team-Auswertung um 35% in 4 Monaten.
  • Coachte 14 neue Kolleg:innen im Einarbeitungspfad (Skills-Checks: Perfusoren, Tracheostoma, Delir-Assessment); verkürzte Zeit bis zur eigenständigen 2-Betten-Betreuung von 16 auf 12 Wochen.
  • Führte Hygiene-Audits (Katheterpflege, Händehygiene, Verbandwechsel) durch und erhöhte Audit-Compliance von 78% auf 92% innerhalb von 2 Quartalen.

Intensivpflegerin (DGKP) — Salzkammergut Akutspital, Gmunden

05/2014 – 12/2019

  • Steuerte komplexe Beatmungsfälle (inkl. Bauchlagerung nach Standard) und reduzierte Druckstelleninzidenz in der eigenen Patient:innengruppe um 20% durch konsequente Lagerungsdokumentation.
  • Koordinierte interprofessionelle Visiten (Pflege-Input zu Sedierung, Delir, Mobilisation) und erhöhte die Quote dokumentierter Pflegeziele in der Visitenliste von 50% auf 88%.

Ausbildung

Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) — Gesundheits- und Krankenpflegeschule OÖ, Linz, 2011–2014

Kenntnisse

ICU-Leadership, Einarbeitung/Coaching, SBAR-Standardisierung, CIRS-nahe Auswertungen, Hygiene-Audits, invasive Beatmung, Bauchlagerung, Weaning, Delir-Assessment (CAM-ICU), Sedierung (RASS), Perfusoren/Infusomaten, Tracheostoma-Management, CRRT-Grundlagen, Sepsis-Management, KIS/Pflegedoku, interprofessionelle Visiten, Angehörigenkommunikation, Eskalationsmanagement

Senior-Logik: Was hier „senior“ macht

Senior heißt nicht „mehr Aufgaben auflisten“. Senior heißt Scope: Standards, Einarbeitung, Qualität, Risiko. Du zeigst, dass du nicht nur Patient:innen versorgst, sondern das System stabiler machst – Übergaben, Hygiene, Coaching. Genau dafür werden Senior-Profile in Österreich bezahlt und eingestellt.

So schreibst du deinen Lebenslauf als Intensivpflegerin (Schritt für Schritt)

Du hast jetzt drei funktionierende Vorlagen. Der nächste Schritt ist nicht „noch schöner formulieren“, sondern deine Version so zu bauen, dass sie in 20 Sekunden sitzt. Stell dir vor, die Stationsleitung liest deinen CV zwischen zwei Telefonaten. Was muss sofort hängen bleiben? Setting, Tools, Sicherheit.

a) Profil (Professional Summary)

Die beste Formel ist fast schon langweilig – und genau deshalb funktioniert sie: [X Jahre] + [Setting/Spezialisierung] + [1 messbarer Beitrag] + [Zielrolle]. In der Intensivpflege darf das ruhig technisch klingen. „Beatmung, invasives Monitoring, RASS/CAM-ICU“ ist kein Jargon – das ist dein Handwerk.

Wenn du dich spezialisierst (z. B. Richtung Neonatologie Pflegeperson), dann nenn es klar – aber nur, wenn es durch Praxis oder Fortbildung gedeckt ist. Recruiter merken sofort, wenn jemand „Neonatologie“ schreibt, aber nur internistische Erwachsene gepflegt hat.

Weak version:

Ziel ist eine Stelle auf der Intensivstation, wo ich meine Stärken einbringen kann.

Strong version:

Intensivpflegerin mit 4 Jahren Erfahrung auf interdisziplinärer ICU, Schwerpunkt Beatmung, Weaning und Delir-Assessment (RASS/CAM-ICU). Habe die Vollständigkeit der Sedierungsdokumentation in meinem Team in 6 Wochen von 72% auf 94% erhöht. Suche eine DGKP Intensivstation-Rolle mit Fokus auf Patient:innensicherheit und strukturierte Übergaben.

Warum das wirkt: Du gibst dem Gegenüber eine klare Schublade („kann ICU“) und einen Grund, dich einzuladen („liefert messbar Qualität“).

b) Berufserfahrung

Schreib in umgekehrt chronologischer Reihenfolge und mach aus Tätigkeiten Ergebnisse. In ICU ist „zuständig für“ wertlos, weil es nichts beweist. Nimm stattdessen Situationen, die jede Station kennt: Weaning, Sepsis, Übergaben, Perfusoren, Hygiene, Dokumentation, Angehörige.

Ein guter Bullet hat immer diese Bausteine: Verb + Tool/Standard + Kontext + Zahl/Resultat. Die Zahl kann eine Rate, Zeit, Quote oder ein Vorher/Nachher sein.

Weak version:

Durchführung von Pflegedokumentation und Überwachung der Vitalzeichen.

Strong version:

Dokumentierte Vitalparameter und BGA-Trends im KIS und eskalierte Abweichungen nach SBAR; verkürzte die Zeit bis zur Therapieanpassung bei 20 Fällen im Schnitt um 12 Minuten.

Damit du schneller schreibst, hier Verben, die in Intensivpflege-Bullets „natürlich“ klingen (und nicht nach Bürojob):

  • Überwachte, titrierte, eskalierte, stabilisierte, koordinierte
  • extubierte (mit Team), weanete (begleitete), lagerte (Bauchlagerung), bilanzierte
  • implementierte, standardisierte, auditierte, coachte, schulte
  • dokumentierte, validierte, interpretierte (BGA), priorisierte

c) Kenntnisse (Skills) – ATS-Strategie für Österreich

ATS heißt in der Praxis: Dein CV wird nach Begriffen abgesucht, die in der Anzeige stehen. In Österreich sind das bei Intensivpflege oft Beatmung, Monitoring, Perfusoren, Sepsis, Delir, Hygiene, KIS plus Zertifikate/Standards.

Mach es dir leicht: Nimm 2–3 aktuelle Stellenanzeigen (Klinik, Ordensspital, Spitalverbund, Leasing) und markiere die wiederkehrenden Wörter. Genau diese Wörter gehören in deine Skills – nicht „kommunikativ“.

Hier ist eine solide Keyword-Liste für den AT-Markt, profession-spezifisch:

Hard Skills / Fachliche Skills

  • Invasives Monitoring (A-Linie, ZVK), hämodynamisches Monitoring
  • Beatmung, Weaning, NIV/High-Flow
  • Katecholamin-Titration nach SOP
  • Sepsis-Management / Sepsis-Bundles
  • Delir-Assessment (CAM-ICU), Sedierung (RASS), Schmerzassessment (NRS)
  • BGA/ABG-Interpretation, Bilanzierung
  • Tracheostoma-Management, Sekretmanagement
  • Bauchlagerung (Proning) nach Standard
  • CRRT-Grundlagen (je nach Station)
  • Spezialisierung: Neonatologie Pflegeperson (nur wenn zutreffend)

Tools / Software

  • KIS / elektronische Pflegedokumentation (hausabhängig)
  • Perfusoren, Infusomaten, Spritzenpumpen
  • Monitoring-Systeme (z. B. Multiparameter-Monitoring)

Zertifikate / Standards

  • Reanimation: BLS/ALS (hausintern oder anerkannt)
  • Hygienestandards (MRSA/ESBL-Isolation, Katheterpflege)
  • SBAR-Übergaben, CIRS-Grundverständnis

d) Ausbildung & Fortbildungen/Zertifikate

In Österreich zählt zuerst die Basis: DGKP-Diplom (bzw. anerkannte Ausbildung) sauber mit Institution und Zeitraum. Danach kommen Fortbildungen, die wirklich ICU-relevant sind: Reanimation (BLS/ALS), Beatmungs-/Weaning-Schulungen, Delir/Sedierung, Hygiene, ggf. Nierenersatzverfahren. Schreib Fortbildungen nicht als „Seminar besucht“, sondern als Signal: „Kann Standards anwenden“.

Wenn du gerade in einer Weiterbildung steckst, schreib sie ehrlich als „laufend“ mit Startdatum. Das wirkt besser als ein Loch im Lebenslauf – und es zeigt Entwicklung. Was du weglassen kannst: sehr alte, fachfremde Kurzkurse ohne Bezug zur Intensivpflege.

Häufige Fehler im Lebenslauf von Intensivpflege-Kandidat:innen

Viele schreiben „Intensivpflege“ drauf, aber der Text darunter klingt wie Normalstation. Beispiel: „Vitalzeichen gemessen, Medikamente verabreicht.“ Fix: Nenn ICU-spezifische Dinge wie invasives Monitoring, Perfusoren, Sedierungs-/Delir-Scores, Weaning – sonst glaubt dir niemand das Setting.

Der zweite Klassiker ist die Angst vor Zahlen. Dabei sind Zahlen in ICU überall: Dokumentationsquote, Zeit bis Eskalation, Compliance bei Checklisten, Reintubationsrate, Auditwerte. Fix: Nimm 1–2 Kennzahlen pro Job, die du plausibel belegen kannst (auch aus Team-Audits/Checklisten).

Drittens: zu viel „ich bin belastbar“. Klar bist du das – sonst wärst du nicht hier. Aber es ist kein Skill, der dich unterscheidet. Fix: Ersetze Floskeln durch Standards (RASS/CAM-ICU, SBAR, Sepsis-Bundle) und Kontext (Bettenzahl, Stationstyp, Rotation).

Viertens: Bullet Points ohne Tools. „Überwachung“ ohne A-Linie/ZVK/Monitoring ist wie „Auto gefahren“ ohne Führerschein-Klasse. Fix: Nenn Geräte/Protokolle, die in deiner Station wirklich laufen.

Fazit

Wenn du als Intensivpflegerin in Österreich eingeladen werden willst, brauchst du keinen Roman – du brauchst Setting, Standards, Zahlen. Kopier dir eines der Muster, ersetze Station/Tools durch deine Realität und schärfe dein Profil auf 2–3 Sätze.

Wenn du das jetzt sauber in ein ATS-taugliches Layout bringen willst: Bau deinen Lebenslauf auf cv-maker.pro mit passenden Vorlagen und den ICU-Keywords aus diesem Artikel.

Lebenslauf erstellen

Häufig gestellte Fragen
FAQ

Meist reichen 1–2 Seiten. Senior-Profile dürfen 2 Seiten haben, wenn jede Zeile ICU-relevant ist und nicht aus Floskeln besteht.